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6 Tipps für Webinare, die deine Teilnehmer begeistern

Du kennst die möglichen Vorteile und Chancen, die dir live Webinare bringen können – aber wie schaffst du es, deine Teilnehmer so zu begeistern, dass du auch alle Chancen nutzen kannst?

Vor dem Webinar

Bereits vor dem Webinar gibt es so einiges, worauf es zu achten gilt, damit die Veranstaltung zu einem Erfolg führt und deine Teilnehmer begeistert.

Sorge für eine stabile Software

Nichts ist ärgerlicher, als wenn deine potentiellen Kunden dich nicht sehen oder – noch schlimmer – nicht hören können. Schließlich bist du derjenige, der ihnen die Inhalte vermittelt.

Achte unbedingt darauf, eine stabile Software zu nutzen, die du vorher am besten im kleinen Kreis testest. Lade deine Freunde zu einem Test-Webinar ein, damit du dich davon überzeugen kannst, ob alles funktioniert.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die App für Handys und Tablets. Die Welt wird zunehmend mobiler und deine Teilnehmer möchten vielleicht gar nicht am Rechner oder mit dem Laptop auf dem Schoß irgendwo unbequem sitzen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass viele deiner Teilnehmer unterwegs sind oder sich gemütlich mit dem Tablet auf die Couch legen wollen. Mach es ihnen leicht, live an deinen Webinaren teilzunehmen, indem du eine Software benutzt, die einen möglichst einfachen Login für mobile Geräte anbietet.

Wenn es doch mal ein Problem gibt, brauchst du einen guten Support, der dir im Notfall schnell weiterhelfen kann.

Bereite eine klare Struktur vor, an der du dich orientieren kannst

Wenn du keinen inhaltlichen Plan hast, läufst du Gefahr, in deinen Webinaren ins Schwafeln zu geraten. Du wirst vom Thema abkommen und am Ende hat niemand etwas gelernt. Deine Webinare hinterlassen einen schalen Nachgeschmack und die Leute werden es sich zweimal überlegen, ob sie bei dir ein Produkt kaufen möchten.

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Achte also in der Vorbereitung darauf, deine Kernthemen genau zu formulieren und auszuarbeiten, damit du weißt, was du sagen willst.
Wenn es nötig ist, mach dir Stichpunkte, an denen du dich im Webinar entlang hangeln kannst, um dich nicht zu verzetteln.

Wichtig: Arbeite einen klaren Call to Action aus, damit deine Teilnehmer zu einer Handlung aufgefordert werden.

Die perfekte Länge für dein Webinar

Egal wie begeistert du von deinem Thema bist und wie viel du dazu erzählen kannst: Menschen haben nur eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne. Die lässt irgendwann nach – bis dahin solltest du deine Informationen vermittelt haben. In unserem Podcast Entrepreneurs Evolution hat Ivan Blatter uns verraten, dass laut seiner Erfahrung 60 bis maximal 90 Minuten die optimale Länge für live Webinare sind.

Im Webinar

Dein Webinar ist perfekt vorbereitet, du kennst deine Inhalte und den Call to Action und auch die Software steht und ist stabil. Jetzt geht es darum, deine Kunden mitzunehmen und zu begeistern.

Wechsle deine Vortragsmethoden

Whiteboards, ein Chat, Umfragen, Screensharing oder die Kamera – die geläufigen Softwares für live Webinare bieten eine Vielzahl an Apps und Funktionen, die du in deinen Webinaren einbauen kannst. Du musst nicht 60 Minuten vor der Kamera sitzen und einen Monolog halten.

Beziehe deine Teilnehmer interaktiv mit ein! Lasse sie an Abstimmungen teilnehmen, stelle ihnen Fragen oder lasse sie auf deinem Whiteboard herummalen. Ziel ist es, das Energielevel hoch zu halten, damit sie dir durchgehend ihre Aufmerksamkeit schenken und sich nicht mit anderen Dingen beschäftigen.

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Bedenke: Die Teilnehmer sind nicht in einem Seminarraum mit dir, sie sitzen allein vor dem Bildschirm und sind umgeben von tausend Ablenkungen. Deine Aufgabe ist es, interessanter zu sein als all das, was in ihrer unmittelbaren Umgebung stattfindet. Das schaffst du, indem du immer wieder aktiv die Aufmerksamkeit deiner Teilnehmer forderst.

Nimm dir einen Assistenten für einen reibungslosen Ablauf

Du bist nicht gezwungen, dein Webinar alleine abzuhalten. Damit ist kein Gast gemeint, sondern einfach jemand, der dich bei der Umsetzung deines Webinars unterstützt. Das kann ein Freund sein oder auch ein virtueller Assistent, den du im Internet finden kannst.

Lade deinen Helfer ins Webinar ein – während du dich auf deine Inhalte konzentrierst, kann er sich um technische Probleme kümmern und den Chat im Auge behalten, um interessante Fragestellungen zu notieren. Die lässt er dir über das Internet ganz unauffällig zukommen (z.B. über Slack) und am Ende deines Webinars hast du bereits eine Liste mit Fragen, auf die du eingehen kannst.

Tipp: Menschen wollen nur selten die ersten sein, weder auf der Tanzfläche, noch derjenige, der zuerst etwas kommentiert oder im Webinar Fragen stellt. Nutze die Fragenliste, die dein Assistent zusammengestellt hat, um die Frage selbst vorzulesen („Jemand wollte wissen …“) und zu beantworten. Damit ermutigst du auch die anderen Teilnehmer, sich aktiv an der Fragerunde zu beteiligen. Alternativ kannst du auch eigene Fragen vorbereiten und so tun, als hätte jemand im Chat sie gestellt.

Erst unterrichten, dann verkaufen!

Deine Teilnehmer werden sich mit einem bestimmten Ziel für dein Webinar anmelden. Meistens sind sie auf der Suche nach genau den Informationen, die du ihnen im Vorfeld versprochen hast. Was sie nicht wollen, ist eine einstündige Werbeveranstaltung im Web.

Stelle daher unbedingt die Vermittlung von Informationen an die erste Stelle. Auch, wenn du das Webinar veranstaltet, um am Ende ein Produkt zu verkaufen, steht das Produkt auf keinem Fall im Mittelpunkt. Zuerst kommt das Bedürfnis deiner Teilnehmer, dann – ganz am Ende – kannst du dein Produkt vorstellen. Am besten leitest du den Übergang von Infoveranstaltung zu Verkaufsveranstaltung ganz nebensächlich ein, als würde dir gerade erst einfallen, dass du da ja noch mehr hast, was deinen Teilnehmern weiterhelfen würde.

Um wirklich zu begeistern, stelle die Bedürfnisse der Kunden immer vor deine Verkaufsabsicht.

Bonus-Tipp: Schaffe Netzwerk Feeling in kleinen Gruppen

Wenn du nur eine kleine Gruppe von bis zu 10 Teilnehmern hast, schalte doch einfach mal das Mikrofon frei und bitte jeden, sich kurz vorzustellen.

Einige wenige Angaben (Name, Beruf, Grund für die Teilnahme) reichen bereits aus, um aus anonymen Teilnehmern eines Webinars eine kleine Gruppe zu machen. Zusätzlich erfährst du von deinen Teilnehmern, wieso sie sich für deine live Webinare anmelden und was ihre Probleme sind. Vielleicht sind da Punkte bei, die du noch gar nicht auf dem Zettel hast, für die du aber leicht eine Lösung anbieten könntest.

Das Gefühl, Teil einer kleinen, exklusiven Gruppe zu sein, ist immer etwas Besonderes. Deine Kunden werden sich automatisch gut fühlen und machen es dir leichter, Vertrauen aufzubauen und sie von dir und deinen Inhalten zu überzeugen.

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Über Alice Högner

Alice ist Bloggerin, Autorin, Gründerin der Autoren-Community AuthorWing und ausgewiesener Film- und Serienfreak. Ihre Steckenpferde sind das Bloggen und Kommunikation über die sozialen Medien - Twitter ist dabei ihr absoluter Favorit, dicht gefolgt von Facebook und Instagram.