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Outsourcing: Arbeit abgeben und Einnahmen erhöhen

Die Überschrift klingt erstmal etwas paradox, oder? Ich werde dir aber in den nächsten Zeilen erklären, warum das sinnvoll ist und wie es funktionieren kann.

Von Outsourcing hast du bestimmt schon etwas gehört. Falls nicht, so liefert Wikipedia eine ganz gute Erklärung, was den Ursprung des Wortes angeht. Konkret gibt es zwei Herleitungen:

Ableitung aus den englischen Begriffen out und source („von außerhalb beziehen“)

und

Zusammenfassung des englischen Begriffs Outside resource using („Nutzung externer Ressourcen“).

Es geht beim Outsourcing also um das Auslagern von Arbeit. So weit, so gut.

Warum du Arbeit auslagern solltest

Es gibt gute Gründe, weshalb Outsourcing das richtige für dich sein könnte. Um genau zu sein, gibt es genau zwei Argumente dafür:

  1. Du hast zu viele Aufträge bzw. zu viel Arbeit und schaffst nicht mehr alles alleine. Du könntest jetzt Mitarbeiter einstellen und als Unternehmen wachsen oder eben punktuell Arbeit outsourcen.
  2. Du möchtest dich auf deine Stärken konzentrieren und dein Business weiter ausbauen, weshalb du andere Tätigkeiten an Freelancer abgibst.

Für dich ist sehr wahrscheinlich erst einmal der zweite Punkt interessant. Theoretisch könntest du vielleicht noch alles an Arbeit schaffen, aber das ist zum einen ziemlich anstrengend und zum anderen findest du deshalb kaum noch Zeit, an deinem Business zu arbeiten, weil du nur noch in deinem Business arbeitest.

Outsourcing ist hierfür eine ideale Möglichkeit, um diesen Zustand zu verändern. Du gibst Arbeit ab, die du vielleicht sowieso nicht so gerne ausübst und hast dafür viel mehr Zeit, um dich um die Aufgaben zu kümmern, in denen du richtig gut bist und die dein Business weiterbringen. Das ist ein klarer Gewinn für dich.

Welche Outsouring-Möglichkeiten es gibt

Je nachdem, was du genau machst, gibt es viele verschiedene Bereiche, du die an andere abgeben oder teilweise abgeben kannst. Es gibt aber auch ein paar typische Aufgaben, die sich generell gut auslagern lassen. Das gehören zum Beispiel folgende Tätigkeiten:

  • Artikel schreiben lassen: Eine gute Content-Strategie ist wichtig, aber wirklich Zeit hast du für das Schreiben von Blog-Beiträgen sicherlich nicht immer. Mit einem kleinen Briefing kannst du das auch gut an andere Texter abgeben. Den Blogbeitrag veröffentlichst du dann natürlich unter deinem Namen. Texter findest du zum Beispiel in Texter-Gruppen auf Facebook oder auf speziellen Portalen wie Textbroker oder Content.de.
  • Recherchieren lassen: Vielleicht magst du deine Artikel auch selbst schreiben, aber für die Recherche hast du keine Zeit. Oder du arbeitest an einem Buch und möchtest gerne schon eine Struktur dafür haben. Das lässt sich ebenfalls gut auslagern.
  • Übersetzungen auslagern: Willst du deine Website auch auf Englisch präsentieren oder deine Artikel zusätzlich englischsprachig veröffentlichen? Auch Übersetzer findest du in sozialen Netzwerken oder auf Portalen wie Freelancer.de genügend.
  • Podcast-Episoden transkribieren lassen: Du hast einen Podcast und willst das Gesprochene gleichzeitig auf deinem Blog veröffentlichen? Dann suche dir jemanden, der deine Episoden verschriftlicht.
  • Social-Media-Betreuung: Du weißt, dass Social Media sehr wichtig ist, aber die Moderation deiner Facebook-Gruppe und das Teilen von neuen Postings ist zeitaufwändig. Viele Virtuelle Assistenzen übernehmen solche und ähnliche Arbeiten liebend gerne für dich. Zum Beispiel auf Fernarbeit.net oder Strandschicht findest du eine große Auswahl an solchen Freelancern.
  • Buchhaltung vorbereiten lassen: Du hast zwar einen Steuerberater, willst dich aber nicht um die ganzen Belege kümmern und zum Beispiel die Zeit für das Einscannen anderweitig nutzen? Auch hierfür findest du Freelancer, die die Vorbereitung der Buchhaltung für dich übernehmen.

Die Liste an Aufgaben, die du an andere Freelancer auslagern kannst, könnte beliebig weitergeführt werden. Das hier oben sind aber schon mal einige der typischen Tätigkeiten, die eine virtuelle Assistenz oder andere Freelancer für dich übernehmen können. Werde kreativ und lagere das aus, was dir keinen Spaß bereitet und wofür du gut Unterstützung gebrauchen kannst.

Was beim Outsourcing noch wichtig ist

Es gibt noch ein paar Dinge zu beachten, damit das Outsourcing auch wirklich gut funktioniert und kein absoluter Reinfall wird.

Dazu gehört, dass du den Freelancern immer ein gutes Briefing lieferst, damit sie die Aufgabe auch so erledigen, wie du das gerne hättest. Du musst dich schließlich auf sie verlassen können und nicht jede Aufgabe kontrollieren wollen. Die Zeitersparnis würdest du dir somit natürlich wieder kaputt machen.

Sei dir aber bewusst, dass deine Erwartungen meistens nicht zu 100 Prozent erfüllt werden können. Das ist aber auch okay so – in den allermeisten Fällen. Wenn es den Zweck erfüllt und du dabei viel Zeit gespart hast, dann hast du dadurch schließlich viel gewonnen.

Und noch eine Sache, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber dennoch unbedingt eine Erwähnung wert ist: Lagere keine Arbeit aus, wenn du die Zeit nicht dafür nutzt, mehr zu verdienen, als du für das Outsourcing investiert hast.

Konkret heißt das: Wenn du für einen Blogartikel, für den du sonst drei Stunden gebraucht hättest, jemand anderen schreiben lässt und dafür 100 Euro investiert, dann solltest du in den drei gewonnenen Stunden deutlich mehr als 100 Euro einnehmen durch Tätigkeiten, die deinen Stärken entsprechen.

Natürlich ist das nicht immer möglich, weil du die Zeit auch mal für Dinge nutzt, die sich nicht sofort in Einnahmen widerspiegeln. Aber die Richtung ist klar: Die gewonnene Zeit solltest du effektiv nutzen. Dann profitierst du wirklich davon und kannst dein Business weiter voranbringen.

Julian Heck

Über Julian Heck

Für den nachhaltigen Erfolg begleite ich Solopreneure und Freelancer auf ihrem Weg zur Marke. Dafür erarbeiten wir gemeinsam eine messerscharfe Positionierung und eine kluge Selbstmarketing-Strategie, die sie von der Konkurrenz positiv hervorheben wird. Personal Branding ist der Schlüssel zum Erfolg.