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Ratenzahlungen erstellen und anbieten

Mit den elopage Zahlungsplänen könnt ihr frei entscheiden, welche Zahlungsmöglichkeiten ihr euren Kunden anbieten wollt. Von Einmalzahlungen über Abos und Ratenzahlungen bis hin zu diversen Kombinationen ist alles möglich!

Einmalzahlungen

Die Einmalzahlung ist – wie der Name schon sagt – eine einmalige Zahlung für ein digitales Produkt, e-Ticket, Gutschein oder einen Online-Kurs. Über die Funktion „alter Preis – neuer Preis“ kannst du deinen Kunden den Preis für dein Produkt noch schmackhafter machen.

Über diesen Zahlungsplan ist der Kauf mit nur einer Zahlung abgeschlossen und der Kunde erhält das Produkt.

Beispiel: eBook-Verkauf

Ihr verkauft euer eBook für 14,99€ und tragt als alten Preis 18,99€ ein. Der Kunde sieht, dass das eBook um 4€ heruntergesetzt wurde und aktuell günstig zu haben ist. Er klickt auf „kaufen“, wählt seine Zahlungsmethode aus und der Kauf ist mit ein paar Klicks und einer Zahlung abgewickelt.

Abonnement

Das Abonnement ist ein Lifetime-Abo und kann mit unterschiedlichen Intervallen recht frei eingerichtet werden. Zusätzlich könnt ihr die erste Zahlung sowohl vom Preis her, als auch vom Intervall gegenüber den restlichen Zahlungen abgrenzen. Preise und Zahlungsintervalle können individuell eingestellt werden.

Beispiel: Schnupper-Angebot

Ihr habt einen Online-Kurs erstellt und möchtet euren Kunden die erste Lektion für zwei Wochen zum Schnupperpreis von nur 1€ anbieten.
Ihr stellt also Folgendes ein: Erste Rate 1€ -> Intervall zwei Wochen. Jede weitere Rate ist monatlich zu begleichen und beläuft sich auf 45€ pro Rate.
Der Teilnehmer zahlt 1€ und hat jetzt zwei Wochen Zeit, sich die erste Lektion anzusehen. Gefällt ihm der Kurs, rutscht er automatisch in das Abonnement – gefällt ihm der Kurs nicht, kann er kündigen und das Abonnement damit beenden.

Mehrfachzahlungen

Die Mehrfachzahlungen unterscheiden sich in:

  • Limitiertes Abonnement
  • Ratenzahlung

Limitiertes Abonnement

Beim limitierten Abonnement könnt ihr entscheiden, wie viele Zahlungen es geben soll, bevor die Abo-Zahlungen automatisch enden. Hierbei könnt ihr von zwei bis zu 60 Zahlungen alles festlegen. Wie beim Lifetime-Abonnement können auch hier ein extra Preis und ein extra Intervall für die erste Zahlung und alle weiteren Zahlungen angegeben werden. Nach der Einstellung der Preise wird der errechnete Endpreis unten rechts in der Box angezeigt. Wie lange der Teilnehmer Zugriff auf z.B. den Online-Kurs hat, legt ihr beim Erstellen des Kurses separat fest.

Beispiel: Challenge (Online-Kurs)

Ihr habt eine Business-Challenge, die exakt sechs Monate laufen und auch über den ganzen Zeitraum monatlich gezahlt werden soll. Nach Ablauf der sechs Monate könnt ihr den Zugang zu den Kursinhalten sperren, oder den Lifetime-Zugang gewähren (beim Erstellen des Kurses einstellen).
Also wählt ihr das Limitierte Abonnement und stellt eine monatliche Zahlung zu sechs Raten ein. Nach Zahlung der letzten Rate ist der Kurs abbezahlt.

Ratenzahlung

Die Ratenzahlung ist vom Grund her genauso aufgebaut wie das limitierte Abonnement. Der einzige Unterschied ist, dass der Kunde oder Teilnehmer alle Raten begleichen muss und nicht vorher aus dem Kauf aussteigen kann.
Anders als bei der Abo-Zahlung, erhält der Kunde bei der Ratenzahlung nur eine Rechnung über den gesamten Betrag. Diese wird nach jeder geleisteten Zahlung um eine Position ergänzt.
So hat der Kunde immer den Überblick darüber, welche Raten noch offen sind und wie viel bereits beglichen worden ist.

Hinweis: Die Zahlungsdauer ist unabhängig vom Kurs. Auch wenn der Kurs nur drei Monate geht, könnt ihr bei Bedarf (z.B. bei einem sehr hohen Preis) eine Ratenzahlung von sechs Monaten oder länger anbieten.

Beispiel: teurer Fotokurs

Ihr bietet einen Fotokurs an, der in zwei Monaten abgeschlossen ist. Da die Inhalte aber besonders hilfreich und wertvoll sind, kostet der Kurs 1.200€. Die Zielgruppe sind Menschen mit wenig Verdienst, die sich nebenbei als Fotograf selbstständig machen möchten. Dass sie die Kosten auf einmal oder in zwei Raten aufbringen können, ist eher unwahrscheinlich. Also bietet ihr eine Ratenzahlung mit acht Raten zu je 150€ an – oder eine erste Rate von 220€ und sieben weitere Raten zu je 140€.

Hinweis: Die Rechnung im Beispiel geht exakt auf – normalerweise ist es aber üblich, bei einer Ratenzahlung Zinsen auf den Preis aufzuschlagen.
Du als Verkäufer lieferst ja sofort, bekommst aber den vereinbarten Betrag erst nach und nach, über einen längeren Zeitraum hinweg ausgezahlt.
Je nach Laufzeit kannst du 3% bis 6% zusätzlich berechnen und der Kunde zahlt in diesem Fall z.B. acht Raten zu 157,50€, oder eine Rate zu 220€ und sieben weitere Raten zu je  148,57€ (bei 5% Zinsaufschlag).

Gratis-Produkte

Handelt es sich um ein Gratisprodukt, müssen keine Preise eingetragen werden. Stattdessen kann direkt im Bereich „Preise & Zahlungspläne“ der Schalter bei „Kostenlos anbieten“ auf „Ja“ umgestellt werden. Der Bereich schließt sich und beim Produkt wird automatisch der Preis 0€ eingetragen. In der Kaufansicht erscheint der Button „Kostenlos erhalten“.

Beispiel: Experten-Status

Um euren Experten-Status zu erhöhen, wollt ihr ein Freebie zu einem bestimmten Thema herausbringen. Dieses eBook soll nichts kosten, damit so viele Menschen wie möglich es herunterladen, lesen und sich ein Bild über euer Wissen und eure anderen Angebote machen können. Also legt ihr in der Preisgestaltung den Switcher auf „kostenlos“ – und den Rest erledigt elopage für euch.

Kombinationsmöglichkeiten

Ihr habt die Möglichkeit, euren Kunden eine Kombination der oben vorgestellten Zahlungspläne anzubieten. Die einzige Ausnahme ist die Funktion „kostenlos anbieten“.

Über den Link „Zahlungsplan hinzufügen“ könnt ihr nun beliebig viele Zahlungspläne eurer Bezahlseite hinzufügen. Um die Kunden nicht zu überfordern, rate ich dazu, nicht mehr als zwei bis maximal drei Möglichkeiten anzubieten. Je mehr Auswahl der Kunde hat, desto schwerer wird er sich entscheiden können und die Gefahr, dass er den Kauf am Ende abbricht, steigt mit jeder weiteren Zahlungsmöglichkeit an.

Beispiel: Einmalzahlung und Ratenzahlung

Kommen wir auf den oben genannten Fotokurs zurück. Auch wenn die Zielgruppe wenig verdient und der Verdacht da ist, dass die große Summe nicht mit einem Mal gezahlt werden kann, lohnt es sich dennoch, diese als Einmalzahlung anzubieten. Sollten Kunden darunter sein, die lieber die Summe zusammensparen und dann kaufen, oder die sich das Geld besorgt haben (Kredit oder sonstiges), ist es immer sinnvoll, ihnen diese Möglichkeit auch anzubieten. Parallel dazu können zwei Ratenzahlungssysteme angeboten werden, von denen einer über acht und einer über fünf Monate geht.

Kunden sind unterschiedlich – manche zahlen lieber alles auf einmal, weil sie lange Abzahlungen nicht mögen, andere können sich große Summen nicht leisten und müssen auf die längeren Laufzeiten für die Raten zurückgreifen. Mit den Kombinationsmöglichkeiten könnt ihr euren Kunden und ihrer Finanzplanung ein Stück weit entgegen kommen und ihnen die verschiedene Modelle zur Auswahl anbieten.

Über Alice Högner