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Was eine Landingpage ist und warum du sie brauchst

Bei einer Landingpage redet man von einer Seite, die nur ein einziges Ziel verfolgt: den Nutzer zu einer Handlung bringen.

Das können unterschiedliche Handlungen sein: Käufe, Opt-Ins, Downloads oder jede beliebige andere Nutzerhandlung. Von anderen Seiten unterscheidet sich die Landingpage dahingehend, dass sie sich nur auf dieses eine Thema und die dazugehörige Handlungsaufforderung konzentriert. Hier gibt es keine ablenkenden Elemente, keine ausgehenden Links, und vor allem kein Menü! Es wird nur auf dieses eine Thema eingegangen und der Nutzer wird mit einigen Tricks zur Handlung gebracht.

Die Reise des Nutzers (Customer Journey)

Sobald der Nutzer auf deine Website kommt, beginnt seine Customer Journey. Diese Reise beschreibt den Ablauf der Handlungen und das Vorgehen des Nutzers, ab dem Zeitpunkt, zu dem er das erste mal auf deiner Website ist, bis zu dem Zeitpunkt der Handlung. Auch dann ist die Reise nicht zu Ende, denn nach dem Verkauf, ist vor dem Verkauf, wie ihr bei Hennings Artikel hier im Blog lesen könnt.

Auf dieser Reise musst du den Nutzer begleiten, nicht nur das, du solltest ihm am besten schon einen Weg vorgeben, den er gehen soll.

Und genau diese Reise beginnt häufig auf einer Landingpage. Wenn du hier die richtigen Elemente und Inhalte einbaust und damit die Nutzer von deinem Angebot überzeugen kannst, hast du eine perfekte Landingpage erstellt.

Aufbau einer Landingpage

Es gibt keine Universallösung, wie eine Landingpage auszusehen hat oder welchem Aufbau sie folgen sollte. Allerdings gibt es in meiner Erfahrung eine ungefähre Struktur, der man folgen sollte.

Eine nutzen-orientierte Überschrift

Das Hauptaugenmerk bei dem ersten Besuch einer Landingpage, liegt auf der Überschrift. Diese sollte möglichst kurz und prägnant sein. Zudem sollte in ihr klar werden, welchen Nutzen beziehungsweise welche Problemlösung dein Angebot bietet.

Auflistung der Vorteile

Nach dem Aufzeigen des Nutzens in der Überschrift ist es an der Zeit, die Vorteile des Angebots aufzulisten. Am besten machst du das in einer übersichtlichen Liste und einigen Schlagworten. Statt normalen Aufzählungspunkten könntest du beispielsweise auch grüne Check-Icons einbauen, die somit gleich auch grafisch für einen positiven Eindruck sorgen.

Sehr gut ist es auch, diese Vorteile (gerne auch in Kombination mit der Vorstellung deines Angebots) in einem Video darzustellen. Hierfür brauchst du kein hochprofessionelles Equipment, deine Handykamera tut es in den meisten Fällen auch. Der Vorteil eines Videos ist, dass du bei den Nutzern Vertrauen schaffst, da sie dich idealerweise in dem Video sehen können und du ihnen somit sehr persönlich von deinem Angebot erzählen kannst.

Erste Handlungsaufforderung

Parallel zu der Auflistung der Vorteile und dem Video, solltest du direkt die erste Handlungsaufforderung einbauen. Wenn ein Nutzer zu diesem Zeitpunkt der Customer Journey schon überzeugt ist, dann solltest du ihm auch direkt die Möglichkeit zur Handlung bieten.

Erstelle also eine Handlungsaufforderung. Wenn du eine Eintragung in deinen Newsletter möchtest, baue hier direkt ein Opt-In Formular ein. Möchtest du etwas verkaufen, setze einen Button ein, der auf die Verkaufsseite verlinkt und einen auffordernden Text enthält. Soll der Nutzer Kontakt zu dir aufnehmen, du möchtest aber kein langes Formular einbauen, kannst du auch einen Button einbauen, der auf ein Formular, unten auf der Landingpage verlinkt.

Social Proof

Nachdem du diese ersten zwei oder drei Elemente im oberen Bereich deiner Landingpage untergebracht hast, wird es Zeit für den sogenannten „Social Proof“. Das ist nichts anderes als dass du beispielsweise eine Bewertung eines bisherigen Kunden einbaust, oder aufzählst, in welchen bekannten Blogs, Zeitschriften, Sendungen oder ähnlichem du oder dein Produkt bereits erwähnt wurde.

Positiven Bewertungen von Käufern glaubt ein potenzieller Käufer natürlich mehr, als nur den Worten des Verkäufers. Frage also bei bisherigen Kunden nach, ob du deren Bewertung mit einem Bild und dem Namen veröffentlichen darfst.

Ausführliche Vorstellung des Angebots

Nun ist es an der Zeit, dein Angebot noch einmal ausführlicher vorzustellen. Erkläre, was dein Angebot enthält und wie es den Käufern hilft. Hier kannst du etwas mehr in die Tiefe gehen und auch die emotionale, nicht nur die rationale Ebene.

Vorstellung deiner Person

Von vielen Online-Marketern wird argumentiert, dass man sich auf der Landingpage wirklich komplett nur auf das Angebot konzentrieren soll, ich bin aber der Meinung, man sollte auch eine persönliche Note mit hinein bringen.

Stelle dich also in einem Abschnitt, weiter unten auf der Landingpage kurz vor, und berichte, wieso du dieses Angebot oder Produkt erstellt hast. Sehr gut ist es auch, wenn du ein Bild von dir zeigst, um noch persönlicher an den Nutzer heran zu treten.

Abschließende Handlungsaufforderung

Nun ist es noch einmal an der Zeit, eine weitere Handlungsaufforderung einzubauen. Wie bereits oben auf der Seite, baust du einfach nochmal das Opt-In oder den Button ein, mit dem du den Nutzer zur Handlung bewegen möchtest.

Rechtliche Seiten nicht vergessen

Vergiss nicht, im Footer der Landingpage Links zum Impressum und deiner Datenschutzseite einzubauen. Das wird gerne mal vergessen und kann zu Abmahnungen führen!

So, nun solltest du das Wissen haben, wie eine Landingpage aufzubauen ist und wofür es solche Seiten gibt. Denke daran, dass meine genannte Struktur nur ein Beispiel ist und meiner Erfahrung entspricht. Das ist kein Universalkonzept, das immer funktioniert. Probiere aus, was bei deiner Zielgruppe funktioniert und entwickle deinen eigenen Stil.

In meinem nächsten Artikel wird es um Optimierungstipps zu Landingpages gehen und darum, wie du mit WordPress Landingpages aufbauen kannst.

Jonas Tietgen

Über Jonas Tietgen

Jonas ist leidenschaftlicher Blogger und Gründer von wp-ninjas.de. Wenn er nicht gerade an seinem eigenen Blog arbeitet oder anderen Bloggern hilft, echte WordPress Ninjas zu werden, verbringt er seine Zeit mit Basketball und Tennis - egal ob zuschauen oder selber spielen. Wenn du mit WordPress durchstarten möchtest, hat er „13 kostenlose Tipps, wie Du beim Arbeiten mit WordPress Zeit sparst“ für dich!