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Wie positionierst du deinen Online-Kurs richtig?

Wenn du einen Online-Kurs anbieten und gestalten möchtest, kennst du dich vermutlich sehr gut aus in deinem Fachgebiet. Dein Kopf quillt über vor Wissen und Erfahrungen darüber. Und dann hast du eher zu viele als zu wenig Ideen für ein Kursthema, richtig? Außerdem fällt es dir vielleicht schwer, die Zielgruppe für deinen Kurs richtig einzugrenzen – weil dein Thema ja für viele verschiedene Menschen hilfreich sein kann.

In diesem Artikel begründe ich, warum du dein Kursthema nicht zu breit wählen solltest und wie du es definieren kannst. Außerdem zeige ich, warum es so wichtig ist, es auf eine bestimmte Zielgruppe zuzuschneiden.

Finde ein eindeutiges Thema für eine klar umrissene Zielgruppe

Eigentlich klingt es einleuchtend: Wenn das Wissen, das ich in einen Kurs packen möchte in vielen verschiedenen Lebenssituationen helfen kann, dann biete ich das doch so offen formuliert an! Doch, mach’ mal den Selbsttest! Angenommen, du suchst nach einer Lösung für den nervigen Dauer-Streit mit deinen Kollegen. Welcher Kurs spricht dich mehr an: “Konfliktlösung” oder “Konfliktlösung im Büro”?

In dem allgemeinen Kurs sind doch sicher auch hilfreiche Ratschläge drin – aber du möchtest eben gerne spezifisch auf deine Situation zugeschnittene Inhalte in dem Online-Kurs erhalten.

Aus Erfahrung weiß ich, wie schwer es vielen Kursanbietern fällt, sich auf eine (Teil-)Zielgruppe und ein spezifisches Thema zu fokussieren. Zu leicht entsteht das Gefühl, Menschen oder Inhalte auszuschließen, die man doch auch gerne einbringen würde. Daher hier ein paar Argumente für das Eingrenzen deines Themas:

  • Dein ganzes Marketing wird einfacher: Wenn du eine bestimmte Wunsch-Zielgruppe hast und diese konsequent vor Augen hast, wenn du Marketing machst bzw. mit deinen Followern interagierst, wirst du deutlich mehr Resonanz bekommen und besser Vertrauen in dich als Person aufbauen können. Und das gilt natürlich auch für das Marketing deines Online-Kurses: Wenn du sie an einer spezifischen Problemstellung für eine bestimmte Zielgruppe festmachst, werden die Leute viel eher den Nutzen erkennen, als wenn du zu allgemein bleibst um niemanden auszuschließen.
  • Du kannst bei deinen Kursmaterialien besser auf den Punkt kommen: Wenn du dich auf eine spezifische Zielgruppe fokussierst, musst du keine “wenn… dann” Logik in deinen Kurs einbauen. Wie z.B. “wenn du hier Erfahrungen hast, dann mache bitte bei Lektion x weiter, solltest du aber in jenem Bereich deine Erfahrungen haben, dann passt Lektion y”. So kannst du deinen Online-Kurs besser auf das Wesentliche konzentrieren – was in einer Zeit der Wissens-Überfülle immer mehr zum entscheidenden Qualitätsmerkmal wird.
  • Deine Teilnehmerbetreuung kostet weniger Energie: Wenn du deinen Online-Kurs betreust, musst du dich nicht in x verschiedene Ausgangssituationen deiner Teilnehmer einstellen und es wird dir viel leichter gelingen, eine konstruktive Gruppenatmosphäre aufzubauen, in der die Teilnehmer sich gegenseitig unterstützen. Auch schon beim Kauf ist für viele Kursteilnehmer wichtig, welche anderen Teilnehmer sie in dem Kurs kennenlernen können – das muss zusammenpassen.

Es lohnt sich wirklich, hier – falls nötig – über den eigenen Schatten zu springen und beim Kursthema spezifisch zu werden!

Das “ideale” Thema erfüllt drei Voraussetzungen

Wichtig ist vorab erstmal folgende Botschaft: Ob dein Kurs-Thema wirklich gut den Nerv trifft und die richtigen Teilnehmer in deinen Kurs bringen wird, weißt du leider erst, NACHDEM du deinen Online-Kurs gelauncht hast und Teilnehmer dafür gezahlt haben… Denn auch wenn es ein paar Möglichkeiten gibt, vorher schon einen “Markttest” zu machen, bekommst du erst mit der Erfahrung ein besseres Gefühl für stimmige Themen. Manchmal passt es auf Anhieb, manchmal muss ein wenig nachgesteuert werden! Ein wenig Experimentier-Laune sollte also dabei bleiben – zu lange über das “richtige” Thema zu sinnieren, bringt auch nicht weiter.

Dieses Denkmodell hilft, sich dem idealen Thema zu nähern. Dein für dich aktuell “ideales” Thema ist eines,

  • … das dich interessiert, bei dir Kribbeln in den Fingern und leuchtende Augen auslöst, bei dem selbst noch Neugierde und Begeisterung empfindest UND
  • … in dem du dich gut auskennst und das deine Fähigkeiten zum Vorschein bringt oder eines, für das du selbst sehr viel Neugierde und Lernbereitschaft hast (siehe dazu mein Artikel “Wie viel Experte musst du sein?”)
  • … und eines, das Kunden kaufen wollen, das ein echtes Bedürfnis adressiert, das auch als wichtig und dringend genug wahrgenommen wird, dass sie bereit sind, Geld dafür auszugeben.

So gehst du vor, um das Thema einzugrenzen

Soweit das theoretische Modell. Wie gehst du nun am besten vor, gerade wenn du eher zu viele als zu wenig Ideen hast? Folgenden Arbeitsprozess empfehle ich:

  • Brainstorming / Sammlung
    Im ersten Schritt darfst du allen Ideen für mögliche Online-Kurse Raum geben. Sammle wirklich alles, was dir in den Sinn kommt, auch wenn es gar nicht direkt mit deinem Expertenthema zu tun hat.
  • Liste an Ideen reduzieren
    Im zweiten Schritt gehst du jetzt alle Ideen nach und nach durch und reduzierst die Liste der Ideen. Clustere, was zusammenpasst; Streiche weg, was dir gerade nicht umsetzbar erscheint; Ändere, wenn dir aus einer Themenidee noch etwas besseres kommt; Nutze das Sweetspot-Modell, um zu überprüfen, wie geeignet das Thema ist
  • Etwas “Butter bei die Fische”; Inhaltsideen konkretisieren
    Für maximal 4 Kursideen kannst du jetzt wieder die Ideen fließen lassen: Was würde alles in diesen Online-Kurs hineingehören? Zu welchem Ergebnis würde der die Teilnehmer führen?
  • Weitere Eingrenzung
    Durch die Konkretisierung ist dir sicher deutlicher geworden: Welches Thema ist schon einigermaßen konkret, was ist noch eher zu schwammig und zu breit? Was lässt sich gut auf eine Teilzielgruppe zuschneiden, welches nicht? Reduziere wenn möglich auf eine oder zwei Ideen.
  • Resonanztest am Markt
    Dieser Schritt ist enorm wichtig und du solltest ihn nicht auslassen! Teste deine Idee, bevor du dich an die Arbeit machst. Das kannst du bspw. durch Fragen oder Umfragen in deiner Community oder durch kostenlose Webinare oder ähnliche Angebote machen. In meinem vorherigen Artikel hatte ich mehrere Ideen genannt, womit du mit kostenlosem Content deine Community aufbaust bevor du startest – alle diese Aktionen sind auch super geeignet, um zu testen, ob ein Thema den Nerv deiner Zielgruppe trifft.
  • Entscheidung fällen und loslegen
    Nach diesem Prozess des Sammelns, Ausdünnens, Konkretisierens und Testens kann es immer noch sein, dass du nicht ganz sicher bist, ob du das richtige Thema gewählt hast! Dann gilt es, einfach eine Entscheidung zu treffen. Wenn möglich auch mit Hilfe des Bauchgefühls. Eine Entscheidung zu treffen ist sehr kraftvoll, weil du so endlich deine Energie fokussieren kannst!

Mit diesem Vorgehen näherst du dich mit Bauchgefühl und Verstand dem aktuell für dich optimalen Thema an. Manchmal triffst du auf Anhieb damit genau den Nerv, manchmal gilt es, nach einem Pilotdurchlauf weiter an dem Kursthema zu feilen. Am wichtigsten finde ich, dass du dein Thema nicht komplett “im stillen Kämmerlein” entscheidest.

Du steckst in der Regel zu tief in deinem Fachgebiet drin, um auf diese Weise gute Entscheidungen zu treffen. Wenn du durch aktives Online-Marketing, also durch kostenlose Angebote und Interaktion in den Social Media mit deinen Interessenten in gutem Kontakt bist, erhöht sich die Chance erheblich, dass du deren Nerv triffst und Mehrwert mit deinem Online-Kurs schaffst! Viel Erfolg dabei!

Marit Alke

Über Marit Alke

Ich helfe Coaches, Beratern und Dienstleistern dabei, ein nachhaltig erfolgreiches Onlinekurs-Business aufzubauen. Mit Onlinekursen, die Wert schaffen - die also sowohl den Kunden wirkungsvoll voranhelfen als auch dem Anbieter als erfüllende Einkommensquelle dienen. Da dieses Ziel nicht über Nacht zu erreichen ist, plädiere ich für “entspanntes Hineinwachsen ins Online-Business”.