eBooks erfolgreich erstellen und verkaufen – so gehts!

[Stand: 05.12.2017]

eBooks sind im Bereich der digitalen Produkte extrem beliebt. Das ist auch kein Wunder, denn immer mehr Menschen suchen im Netz nach Lösungen für ihre Probleme, wollen ihren Horizont erweitern oder sich weiterbilden. Info-Produkte wie eBooks eignen sich perfekt, um diesen wachsenden Wissensdurst zu stillen.

Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du dein erstes eBook erstellen und erfolgreich verkaufen kannst!
Schauen wir uns zunächst an, warum es sich genau jetzt lohnt, in diesen Bereich einzusteigen und eBooks zu verkaufen.

Das lernst du in diesem Artikel:

Warum du eBooks erstellen und verkaufen solltest

Wir erleben gerade eine regelrechte Informationsrevolution und einen Run auf Infoprodukte wie eBooks. Hunderte clevere Solo- und Entrepreneure verkaufen die digitalen Bücher bereits und bauen sich damit ein stabiles passives Einkommen auf. Ganz nebenbei untermauern sie damit ihren Expertenstatus.

Doch eBooks können noch mehr:

  • eBook müssen nur einmal hergestellt werden und lassen sich unendlich reproduzieren
  • Kosten für Personal, Lagerung oder Versand fallen in der Regel nicht an
  • die Gewinnspanne ist relativ hoch
  • die Folgekosten sind meist sehr gering
  • Verkauf und Vertrieb sind nahezu automatisierbar
  • Nachfrage nach hochwertigen eBooks steigt ständig

Bist du gut genug, ein eBook zu erstellen?

Bevor wir tiefer ins Thema einsteigen, sollten wir eine Frage klären, die dir vermutlich im Kopf herumschwirrt:
„Kann ich das?“ Die Antwort ist so kurz wie einfach: Ja.

Du hast dir über die Jahre Wissen erarbeitet, mit dem du jetzt Geld verdienst. Dieses Wissen kannst du in jeder erdenklichen Content-Form wiedergeben und damit Geld verdienen. Falls dir weniger dein Wissen Sorgen macht, als das Schreiben des Buches selbst, kannst du beruhigt sein. Auch die Coaches und Trainer, denen alles leicht zu fallen scheint und die ihr Business professionell betreiben, hatten mit ihrem ersten eBook zu kämpfen.

„Mein größtes Problem war es, das Buch zu Ende zu schreiben. Mich hat einfach die Motivation verlassen. Seitdem mache ich mich beim Schreiben komplett frei vom Leser. Ich schreibe so, dass das Buch mir selbst gefällt. Das hilft beim Durchhalten.“

Tim Chimoy – citizencircle.de

„Ich hatte Probleme mit dem Mindset. Ständig habe ich mich gefragt, ob das Buch gut genug ist. Ob die Leute das überhaupt lesen, geschweige denn Geld dafür ausgeben wollen. Heute grenze ich meine Themen klar ab, damit ich weiß, was ich sagen will. Außerdem achte ich darauf, nicht alles Wissen in ein Buch zu stecken, sondern dass ich aus einem großen Thema drei, vier oder fünf eBooks machen kann.“

Dilyana Hunley – germanskills.com

„Meine größten Hürden waren einmal die Struktur und dann die Zeit zum Schreiben zu finden. Bei meinem ersten Buch habe ich ein ganzes Jahr gebraucht. Ich hab immer wieder neu angefangen und alte Texte verworfen. Beim nächsten Buch mache ich es anders. Ich werde einfach diktieren was ich sagen will und lasse es dann von jemand anderem abschreiben.“

Matthias Aumann – companybest.de

„Das Schreiben ging mir leicht von der Hand, weil ich es von meinem Blog gewöhnt war. Dafür hatte ich Probleme mit der Technik. Um das eBook erfolgreich bei Amazon hochzuladen, war echt viel Arbeit nötig. Mein bester Tipp ist es, dich nicht zu stark unter Druck zu setzen. Ich blocke mir eine bis zwei Stunden pro Tag, um am Buch zu arbeiten.“

Thomas Mangold – selbst-management.biz

„Ich wusste am Anfang überhaupt nicht, was alles möglich ist und wo ich überhaupt anfangen sollte. Deshalb hab ich auch viel zu viel Geld in einen Kurs gesteckt. Wenn du dein erstes eBook schreibst, ist ein teurer Kurs allerdings gar nicht nötig. Hänge dich aber auf jeden Fall an jemanden dran, der das schon mal gemacht hat.“

Benjamin Michels – benjamin-michels.de

„Bei mir bestand die größte Hürde darin, mein Buch sinnvoll zu gliedern. Das war mir sehr wichtig. Ich hab mich dann bei ähnlichen Sachbüchern inspirieren lassen, was die Sortierung der Themen angeht. Viel Zeit in die Vorbereitung zu stecken, ist auf jeden Fall das A und O.“

Jessica Ebert – jessica-ebert.de

„Marketing ist unglaublich wichtig. Ich hab mir viel zu spät Gedanken darüber gemacht. Zwar hatte ich über meinen Blog schon eine gewisse Reichweite und habe mir eine Interessenten-Liste zusammengestellt, hab ansonsten aber nichts gemacht. Mit Gastartikeln oder der Suche nach Affiliate-Partnern habe ich viel zu spät begonnen. Ich empfehle, mindestens einen Monat vor Veröffentlichung mit dem Marketing anzufangen.“

Sebastian Kühn – Wireless Life

Warum du als Selfpublisher verkaufen solltest

eBooks sind eine tolle Möglichkeit, wenn du online Geld verdienen willst. Inzwischen gehören eBooks auch in den Verlagshäusern dazu und du kannst sie nicht nur über Amazon, sondern auch über Buchläden wie Thalia und Co. online kaufen. Ein Verlag hat bestimmte Vorteile, da er dir gewisse Ausgaben, wie etwa Lektorat, Korrektorat, Buchsatz und Coverdesigner bezahlt. Dafür musst du allerdings einen recht hohen Teil deiner Gewinne abgeben. Üblich sind Tantiemen zwischen 25 – 30% vom Nettoverlagserlös. Der Nettoverlagserlös ist aber nicht gleich der Nettopreis im Laden. Abgezogen werden noch Ausgaben, die der Verlag hat, zum Beispiel die Beteiligung der eBook Shops, Distributoren und mehr.

Als Autor kannst du bei einem Verlag nicht auswählen, welche Vertriebspartner zu welchen Beteiligungen genutzt werden. Das macht die Berechnung für dich undurchsichtig. Da einzelne eBook-Shops vom Nettoverkaufserlös Provisionen von um die 30 – 40% einhalten und sich viele Verlage zusätzlich noch Distributoren bedienen, die auch nochmal eine Provision einbehalten, sieht dein Erlös wie folgt aus:

Buchpreis – Mehrwertsteuer (7%) = Nettoverkaufserlös
Nettoverkaufserlös – Provision eBook Shops (30 – 40%) – Provisionen Distributoren = Nettoverlagserlös
Nettoverlagserlös -> davon 25% = deine Tantiemen

Du kannst dir ungefähr ausrechnen, wie viel – oder eher wenig – dir am Ende pro Verkauf bleibt.

Bleibt das Argument mit der größeren Reichweite von Verlagen. Das Problem dabei ist nur: Die Verlage haben ein festgelegtes Marketingbudget. Das wird für eine handvoll Star-Autoren genutzt und vielleicht, um einen vielversprechenden Newcomer zu pushen. Wenn das nicht zufällig du bist, gehst du leer aus. Dein Buch wird auf den Social Media Kanälen geteilt und auf der Verlagsseite gelistet und das war es dann an Marketing-Aktionen für dein Buch. Den Rest musst du selbst machen.

Veröffentlichst du über einen Verlag, kannst du aber nicht jede Verkaufsmöglichkeit nutzen. Du kannst nur Geld in das Marketing stecken und dann auf die Verlagsseite oder einen der belieferten Shops weiterleiten. Wenn du dein eBook selbst verkaufst, hast du hingegen unzählige Möglichkeiten und verdienst sehr viel mehr pro Verkauf!

Entscheide selbst, ob du Gewinnspiele veranstaltest, Preisaktionen machst, wann du veröffentlichst, ob du Testlesern und Bloggern kostenlose Exemplare zukommen lässt, Rabatte für Newsletter-Abonnenten anbietest und mehr. Betreibe Upsell, verkaufe in den Kanälen deiner Wahl, direkt auf deiner Webseite und nutze die Inhalte, um deinen ersten Online Kurs zu gestalten.

Wenn du dein eBook verkaufen willst, um online Geld verdienen zu können, ist – besonders für Sachbücher und Ratgeber – das Selfpublishing auf der eigenen Webseite definitiv die bessere Wahl.

Dein eBook verkaufen: Sind Händler wie Amazon das Richtige?

Große Plattformen wie Amazon sind meistens die ersten Anlaufstellen, wenn du ein eBook verkaufen möchtest. Gewisse Vorzüge sind unbestreitbar, wenn du mit großen Anbietern veröffentlichst:

  • große Reichweite / Kundenstamm vorhanden
  • Zahlung und Auslieferung übernimmt Amazon
  • deine Leser können das Buch gleich auf ihren Reader laden

Neben den Vorteilen gibt es aber auch einige Nachteile, die zu berücksichtigen sind. Die große Reichweite auf Amazon bedeutet auch: Mehr Konkurrenz. Wenn du dein eBook verkaufen willst, musst du dich mit hunderten, wenn nicht tausenden anderen Autoren messen. Um auf Amazon von den Lesern überhaupt entdeckt und wahrgenommen zu werden, musst du also viel Zeit in Marketing und SEO stecken, um dein Buch im Amazon Ranking nach oben zu pushen. Dass Amazon den Bezahlvorgang und die Auslieferung für dich übernimmt, ist zwar praktisch, hat aber auch seinen Preis. Mit mindestens 30% pro verkauftem eBook plus eventueller Auslieferungskosten bist du nicht gerade günstig dabei.
Ein weiteres Manko: Deine Leser können dein Buch zwar direkt auf ihren Reader laden, das gilt aber für nur diejenigen, die auch einen Kindle, sprich einen Reader von Amazon haben. Alle Leser, die einen anderen E-Reader haben, gehen leer aus. Es gibt zwar Möglichkeiten, das Format umzuwandeln, um es auch anderen Readern zugänglich zu machen, aber nicht alle Leser wissen das oder besitzen die richtigen Tools, um ein eBook umzuwandeln.

Fassen wir also zusammen. Wenn du dein eBook über Amazon oder eine vergleichbare Plattform verkaufst:

  • gibst du mindestens 30% an Gebühren pro eBook ab
  • musst du viel Zeit investieren, um im Amazon Ranking sichtbar zu werden
  • können nicht alle deine Kunden dein eBook konsumieren
  • bekommst du das Geld erst nach jeweils drei Monaten ausgezahlt
  • Verkaufst du über einen Distributor, wird von deinem Gewinn sogar zweimal Provision abgezogen

Gibt es eine lohnende Alternative zu Amazon?

Die beste Alternative zu Amazon sind deine eigenen Kanäle. Dort hast du bereits Kontakt zu deinen Kunden, Interessenten und potentiellen Lesern. Dein Newsletter und deine Social Media Kanäle eignen sich perfekt, um eine gute Beziehung zu deinen Kunden aufzubauen. Außerdem kannst du über deine eigene Webseite mit geringen Gebühren verkaufen.

Auch beim Verkauf deines eBooks über deine eigenen Kanäle benötigst du Marketing. Der Unterschied ist nur:

Verkaufst du über deine eigenen Seiten, machst du Marketing für dich und deine Webseite. Du baust also eigene Reichweite auf.
Verkaufst du über Amazon, machst du Marketing für dein Buch – und für Amazon. Du baust damit keine eigene Reichweite auf.

Reichweite auf Amazon bedeutet, du musst ständig darum kämpfen, in den Rankinglisten ganz oben aufzutauchen. Diesen Kampf verlierst du naturgemäß nach spätestens vier bis sechs Wochen. Nach dieser Zeitspanne sind zu viele neue Bücher auf dem Markt, die dein eBook zurückdrängen und dich auf die unteren Plätze verbannen. Du hast also nicht nur für Amazon Marketing gemacht, du verlierst auch noch deinen hart erarbeiteten Rang.

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Eigene Reichweite bleibt, wenn du deine Leser auf deinen eigenen Kanälen zu Fans machst. Außerdem kannst du stetig am Aufbau deiner Reichweite arbeiten und so noch mehr potentielle Käufer erreichen.

Die Vorteile, wenn du über deine eigene Webseite verkaufst:

  • du baust eigene Reichweite auf
  • du verkaufst zu deutlich geringeren Gebühren
  • schnellere Auszahlungen
  • höhere Einnahmen durch Apps wie Upsell und One Click Upsell
  • bessere Beziehung zu deinen Lesern / Kunden
  • du kannst alle gängigen eBook-Formate anbieten, um mehr Leser zu erreichen

Warum eigene Reichweite so wichtig ist

Verkaufst du nur auf Amazon, bist du lediglich einer von vielen. Auf deiner eigenen Webseite unter deinem eigenen Namen bist du die Hauptperson. Es ist dein Business, deine Message, dein eBook. Du verkaufst nicht nur deine Produkte, sondern auch dich selbst, als die Person, die die Probleme deiner Zielgruppe löst.

Eine große Reichweite zieht auch eine Menge weiterer Vorteile an:

  • Affiliate-Einnahmen
  • Einnahmen durch sponsored Posts
  • vielversprechende Joint Ventures mit anderen Größen der Branche
  • schnelleres Wachstum, je größer die Reichweite

Das Beste: Eine eigene Reichweite kann dir keiner so schnell wegnehmen. Löscht Amazon dein Buch oder fällst du im Ranking, bist du von jetzt auf gleich weg vom Fenster. Die Fans auf deinen Seiten und deine Abonnenten in der Liste bleiben aber bestehen. Dort kannst du immer eine Beziehung aufbauen und du kannst immer verkaufen.

Was du brauchst, um auf deiner Seite ein eBook verkaufen zu können

Um auf deiner Webseite ein eBook verkaufen zu können, brauchst du vor allem eine Bezahlseite. Das ist eine Seite, auf der deine Leser dein Buch bezahlen können und die ihnen das Buch im Anschluss sofort ausliefert. Damit du nicht rund um die Uhr verfügbar sein musst, um dein eBook zu versenden, brauchst du eine komplett automatisierte Lösung.

Darüber hinaus solltest du alle gängigen Bezahlmethoden (PayPal, Sofortüberweisung, Kreditkarte, Banküberweisung) anbieten. Dein Marketing kann noch so gut sein: Wenn deine Interessenten nicht die richtige Möglichkeit zum Bezahlen finden, werden sie keine Kunden.

Um dir tagelange Recherche und aufwendiges Basteln zu ersparen, haben wir für dich eine einfache Lösung: die elopage. Bei uns brauchst du weder Programmierkenntnisse, noch musst du etwas installieren, um mit dem Verkaufen deiner eBooks zu starten.

Erstelle innerhalb von Minuten deine elopage, füge mit ein paar Klicks alle Bezahlmethoden hinzu und lade dein eBook hoch. Schon bist du fertig und kannst sofort online verkaufen!

Du willst sofort auf deiner Webseite dein eBook verkaufen? Dann starte jetzt und teste uns 14 Tage kostenlos!

Der Start – was du zu Beginn wissen musst

Schaffe einen ansprechenden Kontext für deine eBooks

Du hast jetzt deine Bezahlseite, kennst deine Kanäle und kannst mit deiner Idee praktisch loslegen. Bevor du dich aber an die Arbeit zu deinem eBook machst, solltest du auf ein paar weitere Dinge achten.

Baue dir Reichweite auf

Um mit dem erfolgreichen Verkauf von eBooks (elektronischen Büchern) zu starten ist es zunächst wichtig, dass du dir Reichweite aufbaust. Auf unserem Blog haben wir mit den Smart Business Concepts ein smartes Business Modeling Tool vorgestellt, mit dem du das strategisch und übersichtlich angehen kannst. Gerade das Modell der Produkt-Treppe eignet sich hierfür perfekt.

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Gewinne das Vertrauen deiner Kunden

Eine weitere wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Verkaufen deiner eBooks ist das Vertrauen deiner Kunden. Das musst du dir zunächst aufbauen. Janneke Duijnmaijer hat uns sechs Wege verraten, wie du das Vertrauen deiner Kunden gewinnst:

  • Bitte Bestandskunden um Testimonials
  • Zeige dich in Videos, spreche über dein Thema
  • Teile dein Wissen – kostenlos!
  • Sei erreichbar und antworte immer auf Fragen
  • Wenn du in Gastartikeln oder Magazinen auftauchst, erzähl deinen Kunden davon!
  • Schreibe ein eBook und/oder tritt öffentlich auf

Schaffe einen ansprechenden Kontext für deine eBooks

Der Kontext zu deinem eBook, also vor allem deine Webseite und deine Social-Media-Kanäle, sollte ansprechend gestaltet sein. Überall dort, wo du dich öffentlich präsentierst, muss das Bild von dir als Person stimmig sein. Schaffst du hier eine professionelle Umgebung, die Vertrauen erweckt, wird sich das auch auf deine Verkaufszahlen positiv auswirken. Wichtig ist ein ansprechendes Design deiner Webseite. Neben Text gehören dazu auch die perfekten Bilder für deine Webseite. Auch für deine anderen Kanäle gibt es gute Tools für überzeugende Social-Media-Bilder.

Für den letzten Schritt musst du nur noch wissen, wie du Websiten-Besucher in den Bann ziehen kannst:

  • 1: Kenne deinen Kundenavatar und kreiere die Webseite nur für ihn
  • 2: Mach deinen Webseitenbesuchern ein Geschenk (Freebie)
  • 3: Nutze ein tolles OptIn Formular für dein Freebie

Dein eigenes eBook erstellen – mit elopage!

Jetzt ist es an der Zeit, dein eigenes eBook zu schreiben. Dabei musst du auf viele Dinge achten, wie zum Beispiel den roten Faden, der sich durch dein Buch zieht. Brich den Prozess in einzelne Schritte runter und teile die große Aufgabe „eBook schreiben“ in viele kleine auf!

Mindmapping

Was du zu allererst brauchst, ist ein Thema. Das findest du durch Brainstorming mithilfe einer Mindmap.
Vielleicht hast schon eine vage Idee, kannst sie aber noch nicht so recht fassen? Egal an welchem Punkt der Themenfindung du dich befindest, eine Mindmap kann immer noch etwas mehr herausholen. Probier es aus!

Struktur

Der nächste Schritt ist es, deine Ideen und Inhalte in die richtige Struktur zu bringen. Dein Leser soll dein Buch von vorn bis hinten durcharbeiten können, ohne dabei den Faden zu verlieren. Am besten ist es, wenn deine Kapitel inhaltlich aufeinander aufbauen. Führe deinen Leser Schritt für Schritt durch dein Thema, um sicherzugehen, dass die Inhalte optimal aufgenommen werden.

Die Zeit finden, ein Buch zu schreiben

„Ich hab keine Zeit, um ein Buch zu schreiben“ ist etwas, was fast jeder Autor schon einmal gesagt hat. Kurz bevor er sein Buch geschrieben hat. Verabschiede dich von der Idee, unendlich viel Freizeit haben zu müssen, um dein Buch zu schreiben. Egal in welcher Lebensphase du dich gerade befindest, du findest garantiert die Zeit, dein Buch zu schreiben. Es muss ja nicht innerhalb von drei Tagen fertig sein. Wichtig ist, dass es überhaupt fertig wird.

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Wie schreibe ich ein Buch?

Reicht Word oder brauche ich ein Autorenprogramm? Muss ich mir Scrivener oder Papyrus Autor kaufen? Und was muss ich sonst noch beachten, zum Beispiel beim Abspeichern meiner Dateien? Diese Fragen solltest du dir stellen und für dich beantworten, bevor du mit dem Schreiben beginnst.

Überarbeiten & Korrektur

Ist die Schreibarbeit geschafft, geht die Arbeit erst los. Dein Buch muss inhaltlich überarbeitet und bezüglich Rechtschreibung und Grammatik korrigiert werden. Die erste, schnell runtergeschriebene Version ist das sogenannte Rohmanuskript. Daraus machst du hinterher dein Buch.

Tipp: Korrigiere nicht alles allein – denn du wirst textblind! Gib dein Buch einem professionellen Korrektor, der die letzten Fehler für dich findet.

Inhaltliche Formatierung

Setzt du deinen Lesern einen einzigen großen Textblock vor, kann ich dir versprechen, dass sie dein Buch nicht lesen werden. Das Auge ermüdet allein vom Anblick der unformatierten Wortmasse und dein Leser kapituliert. Lockere deinen Text durch Absätze auf und ergänze dein eBook vor allem durch ein Inhaltsverzeichnis!

Das Cover

Wenn du eine Ausbildung in Design hast, kannst du dein Cover selbst erstellen. Ist das nicht der Fall, hole dir auch hier einen Experten. Dein Buch kann inhaltlich das beste Buch der Welt sein – wenn es ein unprofessionell wirkendes Cover hat, wird niemand es lesen.

Stelle dir selbst die Frage: Wenn schon der erste Eindruck eines Buches stümperhaft ist, würdest du dann darauf vertrauen, dass der Inhalt besser ist?

Dein Manuskript in ein eBook formatieren

Manche deiner Leser werden ein Kindle Gerät haben, andere einen Tolino, wieder andere lesen eBooks über ihr Tablet und der nächste will es sich ausdrucken und auf Papier lesen. Die Lesegewohnheiten sind so individuell wie deine Kunden. Aufgrund der technischen Beschränkungen, die zum Beispiel Amazon seinem Kindle Reader auferlegt hat, kannst du mit einem Format nicht alle erreichen. Deshalb ist es von Vorteil, dein eBook in mehreren Formaten anzubieten.

Es gibt unterschiedliche Tools, um dein eBook zu formatieren. Die drei gängigsten sind Calibre, Sigil und Jutoh. Schau sie dir an und vergleiche, welches am besten zu dir passt!

Die ISBN

Wenn du schon mal ein Buch umgedreht hast, kennst du die Nummern, die unter dem Barcode stehen. Diese 13-stellige Nummer ist die ISBN. In Deutschland ist die ISBN Pflicht, wenn du dein Buch ins VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) eintragen lassen willst. Buchhändler können nur über dieses Verzeichnis bestellen. Wenn du dein Buch also in den Buchhandel bringen willst, musst du eine ISBN kaufen und es dort eintragen lassen.

Du bekommst die ISBN bei der deutschen ISBN Agentur. Falls du dich dafür entscheidest, brauchst du übrigens nicht nur pro Buch eine eigene ISBN, sondern auch pro Version (also je eine eigene Nummer für eBook, Print, Hörbuch).

Um dein Buch (egal ob eBook oder Print) nur über deine Webseite zu verkaufen, brauchst du keine eigene ISBN.

Der Preis

Die Frage nach dem Preis ist genauso schwierig, wie sie wichtig ist. Schließlich möchtest du dein Wissen unter die Leute bringen, es aber auch nicht unter Wert verkaufen. Es gilt also, einen guten Mittelwert zu finden, der für dich in Ordnung und für deine Kunden gerechtfertigt ist.

Du brauchst eine Step-by-Step Anleitung? Komm in unseren kostenlosen Kurs!

Du weißt jetzt, was du tun musst, um dein erstes eBook zu erstellen. Wenn du Hilfe und Begleitung bei der Umsetzung brauchst, melde dich am besten direkt für unseren kostenlosen Online Kurs „Erstelle und verkaufe eBooks“ an. Wir helfen dir durch jeden einzelnen Schritt – denn wir wollen, dass dein eBook ein Erfolg wird!

Wie du aus bestehendem Content ein eBook erstellst

Wenn du schon einen Blog oder einen gut gefüllten Content-Hub hast, wird es übrigens etwas einfacher, dein eBook zu erstellen. Dann kannst du nämlich einfach die Inhalte nutzen, die du bereits hast! Und falls du dir die Frage stellst, ob es in Ordnung ist, Geld für Inhalte zu verlangen, die du schon mal kostenlos veröffentlicht hast: Ja. Denn die Leute zahlen nicht für das Wissen, sondern den komprimierten Zugang dazu. Anstatt sich durch alle deine Inhalte zu lesen, sehen und hören, bietest du ihnen die geballten Informationen in einem Buch. Und das ist das Geld auf jeden Fall wert.

7 Experten-Tipps für dein gelungenes eBook

Auch beim Erstellen eines eBooks gibt es natürlich Tipps und Tricks, die man kennen sollte. Die passionierte Online-Marketerin Jessica Ebert verrät uns ihre 7 Tipps für ein gelungenes eBook.

  • 1. Konzentriere dich nur auf das Thema, in dem du ein echter Experte bist
  • 2. Lege dich vor dem Schreiben auf einen Stil und eine Zielgruppe fest
  • 3. Inhalt vorher strukturieren
  • 4. Setze dir ein Schreibziel für jede Woche
  • 5. Lege Schreibzeiten fest
  • 6. Lass mindestens eine Person sorgfältig Korrektur lesen
  • 7. Fang an!

 

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Übrigens: Falls du noch Inspiration für dein erstes eBook suchst, schau in unserem Artikel mit den sieben Beispielen für eBooks vorbei!

Mit dem richtigen Marketing deine Umsätze ankurbeln

Damit deine eBooks nicht im digitalen Bücherregal Staub ansetzen, ist effektives Marketing unerlässlich. Auch hier unterstützen wir dich mit allem, was du brauchst!

eBooks – So steigen eure Verkaufszahlen

Um dein Marketing so richtig in Schwung zu bringen, gibt es bestimmte Online-Marketing-Tools. Schau dir auch mal die 22 Tipps zum erfolgreichen Verkaufen digitaler Produkte an.

Außerdem kannst du die Verkaufszahlen deiner eBooks steigern, indem du vor allem folgende Marketing-Evergreens beachtest:

  • Achte auf eine ansprechende Präsentation
  • Nutze Affiliate-Marketing, um deine Reichweite zu erhöhen
  • Gehe Kooperationen ein (Reichweite)
  • Nutze Facebook Ads
  • Optimiere deine Landingpage
  • Setze (sparsam) Preisaktionen ein
  • Nutze einen Newsletter als Marketing-Kanal
  • Setze Verknappung und Countdowns ein
  • Veranstalte ein Gewinnspiel
  • Biete guten Service an
  • Nutze auch Offline-Werbung!

Wenn du weitergehende Hilfe brauchst, dann schau dich mal in unserem Netzwerk um. Dort haben wir erfahrene Coaches und Online-Marketer wie Katharina Lewald und Jessica Ebert, die dir in diesen Fragen immer weiterhelfen können.

Innovatives Affiliate-Tool

Bei uns hast du die Möglichkeit, die volle Power unseres Affiliate-Tools inklusive Landing Pages, Power Seller, Next-Level-Publisher, innovative fünf Provisionsstufen und mehr zu nutzen, um noch mehr potentielle Kunden zu erreichen.

 

Team elopage

Unser Ziel ist es, dir den besten Support zu bieten, den es gibt. Wenn deine Frage mit diesem Post noch nicht beantwortet wurde, dann sende uns gern eine Mail an support@elopage.com oder ruf uns unter der (030) 398 20 46 50 an. Wir lassen dich nicht alleine und bleiben dran, bis das Problem gelöst ist!

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