Online Business Vorlage mit praxisnaher Infografik

Im Artikel Mit deinem Blog Geld verdienen: Vom Blog zum Business hast du bereits erfahren, wie du aus deinem Blog ein funktionierendes Online Business machen kannst. Wir haben über die verschiedenen Formen der Werbung und des Affiliate Marketing gesprochen und über die Vorteile für digitale Produkte und Dienstleistungen.

Heute sehen wir uns an, wie ein Online-Business mit eigenen Angeboten im Detail aussieht. Woher kommen deine Kunden, wie gelangen sie auf deine Webseite und wie geht es von dort aus weiter?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen wir uns in diesem Artikel. Um es dir wirklich praxisnah zu zeigen, haben wir eine Infografik erstellt. Diese zeigt dir die Komponenten eines Online-Businesses, den Weg der Benutzer und gewisse Aktionen, die du ausführen solltest. In Zusammenarbeit mit Sabrina von lawlikes haben wir außerdem gleich die Stellen markiert, an denen du aufgrund der neuen EU-Verordnung DSGVO aktiv werden musst!

Welche Komponenten und Bereiche wirst du genauer kennen lernen?

Der Blueprint für dein Online Business

Die Infografik ist von oben (der Einstieg der Besucher in deinen Sales Funnel / dein Online Business) nach unten (Automatisierungen) aufgebaut. Wir werden die Grafik von oben nach unten besprechen, damit du sie nachvollziehen und als Vorlage für den Aufbau oder die Optimierung deines Online Business verwenden kannst.

Reichweite

Der erste Schritt ist es immer, die Aufmerksamkeit eines neuen Interessenten zu erregen. Immerhin wird er kaum deine Webseite aufrufen oder digitale Produkte kaufen, wenn er nicht weiß, dass du existierst. Das schaffst du, indem du Reichweite aufbaust. Die Besucherströme auf deinen Kanälen bezeichnet man auch als Traffic. Reichweite erhältst du über bezahlten Traffic, der über Werbeanzeigen deine Seiten findet, über Suchmaschinen, die deine Inhalte auflisten, Verlinkungen oder über andere Kanäle wie z.B. Facebook, Podcast, Youtube oder Instagram.

Wenn es um deine Produkte geht, kannst du neben Reichweite über SEO und Social Media aber auch gezielt Interessenten zu deinem Online Business leiten. Das passiert über Werbeanzeigen, Affiliates und sonstige Backlinks, die auf deine Seiten leiten.

Abgesehen von Affiliate Marketern und Backlinks, kannst du selbst bestimmen, wie die Werbebotschaft genau aussieht und auf welche Seite sie leitet. Achte darauf, dass die Werbebotschaft immer mit der jeweiligen Landingpage, Webseite oder deinem Blog übereinstimmt.

Werbung

Werbung zu schalten ist einfach. Zum Beispiel kannst du Google Ads oder Facebook Ads nutzen, um nur zwei zu nennen. Je nach Art der Werbeanzeige bezahlst du pro Anzeige oder per Klick.

Suchmaschinen

Deine Webseite rankt zu bestimmten Suchanfragen bei Google, Bing und Co. Wer besser rankt, bekommt mehr vom Traffic. Der Großteil des Traffic, der über Suchmaschinen reinkommt, verteilt sich auf die oberen drei Plätze. Deshalb lohnt es sich, zu den für deinen Bereich wichtigen Suchanfragen gut zu ranken! Das erreichst du, indem du deine Inhalte auf Themen, bzw. Keywords optimierst, die gesucht werden. Biete relevante Inhalte an, die gut ranken und neue Besucher auf deine Seite holen.

Direktaufrufe

Wenn deine Seite entsprechenden Mehrwert bietet und immer wieder neue Inhalte aufweist, wird es mit der Zeit auch Leute geben, die dich kennen. Diese rufen deine Webseite in regelmäßigen Abständen direkt auf, um zu sehen, was es neues gibt. Ein Blog, auf dem du regelmäßig postest, wäre zum Beispiel ein Grund, deine Webseite direkt aufzurufen.

Weitere Kanäle

Wenn du neben deiner Webseite weitere Kanäle mit Inhalten bespielst, können die sich zu hervorragenden Traffic-Quellen entwickeln. Mit einem Podcast wirst du zum Beispiel bei iTunes oder Spotify gefunden und kannst die Leute so auf deinen Webauftritt aufmerksam machen.

Auch ein eigener Youtube Kanal, Twitter, Instagram und Facebook bieten viele Möglichkeiten, mit deinen Interessenten und Kunden in Kontakt zu kommen und dich zu positionieren. Deine Inhalte können dort gelikt, kommentiert und geteilt werden, sodass du zeitnahes Feedback erhältst und deine Angebote entsprechend optimieren kannst.

In gewisser Weise sind auch die Social Media Plattformen Suchmaschinen, die teilweise nochmal ganz andere Zielgruppen ansprechen. Über diese Kanäle kannst du dich bekannt machen, Inhalte teilen und weiteren Traffic auf deine Webseite holen.

Backlinks

Bietest du gute Inhalte, sind unter Umständen auch andere Webseitenbetreiber bereit, deinen Content zu verlinken. Du kannst auch Gastbeiträge verfassen, um auf dich aufmerksam zu machen. Auch durch Affiliate Marketing kannst du den Aufbau von Backlinks noch weiter ankurbeln und  deine digitalen Produkte besser verkaufen.

Backlinks bringen nicht nur Traffic, sondern sind auch relevant für das Ranking deiner Website.

Deine Webseite

Um eine Webseite aufzubauen, musst du heutzutage nicht mehr selbst programmieren können. Es gibt viele einfach zu handhabende Content-Managment-Systeme, wie zum Beispiel WordPress oder Jimdo. Besonders WordPress ist aufgrund seiner vielen Erweiterungen (Plugins) sehr beliebt.

Mit einem solchen System oder auch Webseite-Baukasten, kannst du dir in relativ kurzer Zeit und ohne allzu großen Aufwand eine eigene Webseite, bzw. einen Content Hub erstellen. Deine Webseite ist ein Sammelpunkt für alle deine Inhalte aus Text, Video und Audio. Hier kommt alles zusammen, was du deinem Business gehört.

Diese Inhalte können von Suchmaschinen gefunden und indexiert werden. Besucher können Kommentare schreiben, deine Inhalte teilen und du kannst sie mit weiteren Angeboten versehen. Durch Tools wie Google Analytics oder Facebook Pixel kannst du die Besucher tracken und über Social Media Widgets die Interaktionen mit deinen anderen Kanälen vereinfachen.

Auch Freebies, Werbung, eigene Produkte oder Affiliate-Produkte kannst du auf deiner Webseite einbinden. So nutzt du deinen Traffic, um mit deinem Blog Geld verdienen zu können.

Newsletter

Ebenfalls praktisch für deine Webseite ist ein Newsletter. Wer sich in deine Liste einträgt, ist kein Besucher mehr, sondern ein Kontakt, den du über deinen Newsletter erreichen kannst. Über regelmäßige E-Mails kannst du den Kontakt auf dem Laufenden halten, Vertrauen aufbauen und ihn zu einem Fan machen. Auch Angebote zu deinen digitalen Produkten oder Ankündigungen zu neuen Produkt Launches kannst du über den Newsletter einbinden.

Deine Landingpages

Um Produkte oder Freebies zu bewerben, bieten sich Landingpages an. Eine Landingpage zeichnet sich dadurch aus, dass sie nur eine einzige Absicht verfolgt. Es soll eine bestimmte Aktion ausgeführt werden, zu der du die Besucher durch einen CTA (Call to Action) aufforderst. Das kann zum Beispiel die Eintragung in ein Freebie sein, um einen neuen Lead für deinen Newsletter zu gewinnen.

Wichtig bei Landingpages ist es, dass es keine Ablenkungen gibt, die die Ausführung des CTA verhindern. Daher haben Landingpages keine Menüs und sind so gestaltet, dass das Produkt im Mittelpunkt steht und im bestmöglichen Licht präsentiert wird. Auf der Landingpage listest du die Vorteile deines Produkts auf, gibst Einblicke, nutzt Eyecatcher (z.B. ansprechende Produktbilder), Testimonials und klare Beschreibungen. Nicht fehlen darf natürlich der präzise formulierte und gut sichtbare Call to Action.

Diese Landingpage kannst du von deiner Webseite aus verlinken oder direkt per Ads bewerben und bekannt machen. Der Vorteil daran ist, dass du so genau messen kannst, ob die Landingpage erfolgreich ist.

Die Produkttreppe

Für jedes deiner Produkte kannst du eine eigene Landingpage erstellen, so wie es bei der Produkterstellung mit elopage automatisch erledigt wird. Mit einem Sales Funnel oder durch Upsell/Downsell/Cross Sell kannst du die einzelnen Produkte miteinander verknüpfen und bewerben. Auf diese Art baust du eine Produkttreppe auf, mit der du vielen Kunden genau das richtige Angebot machen kannst – egal, auf welcher Stufe sie sich zur Zeit befinden.

Mit der ersten Stufe der Produkttreppe, den Leadmagneten bzw. Freebies, kannst du schnell und kostengünstig austesten, ob überhaupt Interesse an deiner Idee besteht. Wenn sich die Interessenten in deinen Funnel eintragen und deinen Leadmagneten gut annehmen, kannst du zur nächsten Stufe übergehen und günstige digitale Produkte erstellen. Damit testest du, ob das Interesse soweit geht, dass deine Interessenten zu Kunden werden und Geld für ein Produkt ausgeben. Wenn du auf diesem Weg mit deinen Kunden interagierst und von ihnen lernst, wirst du ihre Probleme noch besser verstehen und kannst optimale Premiumprodukte anbieten.

Im Lauf der Zeit sollte sich deine Produktpalette erweitern, so dass du allen Interessenten das richtige Produkt anbieten kannst. Auf diese Art können Interessenten an jeder Stelle deiner Produkttreppe in den Sales Funnel einsteigen und du baust dir eine gute Tragschicht an Kunden für dein Online Business auf.

Dein Online Business mit der Produkttreppe aufbauen
Die Produkttreppe verdeutlicht sehr einfach, wie man seinen Traffic stufenweise zu Premiumkunden machen kann.

Beispiel: Um deine Produkttreppe mit einem Leadmagneten zu starten, eignen sich kostenlose Online Kurse, Webinare oder Whitepaper perfekt. Als Beispiel kannst du dir unsere elopage Academy ansehen. Dort stellen wir alle Online Kurse kostenlos zur Verfügung, um dich mit deinem Online Business auf die nächste Stufe zu bringen.

Produkte im Bereich low-price und mid-price wären zum Beispiel eBooks oder Mini-Kurse. Die nächst teureren Produkte im Bereich high-price und Premium können begleitete Online Kurse, Coachings, Tickets für Events und vieles mehr sein. Stimme deine Produkte aufeinander ab, um deine Kunden Schritt für Schritt die Treppe hinaufzuführen und sie zu VIP-Kunden zu machen. Mit einer vollständigen Produkttreppe hast du ein umfangreiches Gesamtpaket, in dem jeder Kunde etwas für sich findet, egal, auf welcher Stufe er sich momentan befindet. Mit mehreren Produkten, die aufeinander aufbauen, kannst du außerdem mit Upsell deine Umsätze erhöhen und pro Lead mehr verdienen!

Drittanbieter

Kauft der Kunde nun dein digitales Produkt oder trägt sich für einen Sales Funnel ein, erhältst du seine E-Mail Adresse. Diese leitest du an einen Drittanbieter weiter, z.B. einem E-Mail Tool, einer CRM Software oder einem Zahlungsanbieter wie elopage. Über elopage kannst du nicht nur die Zahlung abwickeln und das Produkt ausliefern lassen, es lassen sich auch noch weitere Tools und Prozesse direkt anschließen, wie z.B: Fulfilmentanbieter oder dein Team.

Da du deinen einmal gewonnenen Kunden natürlich nicht einfach so ziehen lassen, sondern seinen Lifetime Value erhöhen willst, trittst du in der Regel auch nach dem Kauf noch mit ihm in Kontakt. Wenn du das Vertrauen deines Kunden gewonnen hast, ist es einfacher, mit ihm zu arbeiten und den Kontakt zu halten, als einen neuen Kunden zu überzeugen. Du kannst dafür mit deinen Tools, z.B den Emails Tools, Automatisierungen erstellen,n um ihn zu segmentieren und in die richtigen Funnel einzusortieren. Zum Beispiel kannst du deine Leads nach Interessen oder Interaktionen in den Tools in verschiedene Interessengruppen einordnen und ihnen so – wenn sie sich aktiv dafür eingetragen haben – gezielte Informationen senden um sie zu einer Lösung zu leiten.

Der automatisierte Sales Funnel

Wenn am Ende dein Produkt als Lösung wartet, dann bezeichnet man diesen Weg als Sales Funnel. Ein automatisierter Sales Funnel ist in der Regel so aufgebaut, dass er die Interessenten genau mit den Informationen versorgt, die zu ihm passen. Auf diese Weise kannst du deinen Leads optimal weiterhelfen und dein Business trotzdem automatisieren und damit auch skalieren. Der Sales Funnel begleitet deine Interessenten und wandelt sie von kalten zu warmen Leads um, mit denen du hinterher arbeiten kannst.

Ein kalter Lead ist ein Besucher, der dich noch nicht kennt. Er ist nicht von dir und deinen Produkten überzeugt und daher schwerer zum Kauf zu überreden. Ein warmer Lead hatte bereits mehrere Kontakte mit dir und kennt dich und deine Marke. Warme Leads werden mit größerer Wahrscheinlichkeit zu Kunden und kommen, wenn dein Sales Funnel gut aufgesetzt ist, auch für weitere Einkäufe zurück.

Stehen deine Webseite, deine Landingpages, die Werbeanzeigen und Affiliate-Programme samt Sales Funnel und Produkttreppe, hast du ein automatisiertes Online Business, mit dem du regelmäßig online Geld verdienen kannst. Du selbst entscheidest, auf welchen Bereich du den meisten Fokus legst und was am besten zu dir un deinen Kunden passt.

Das Schöne am Online Business ist, dass du mit Tools, wie WordPress, Google Analytics, Facebook Pixel, div. E-Mail Anbietern und elopage alles messen und optimieren kannst, um dein Business zum Erfolg zu führen. elopage ist ein optimaler Partner, der dich mit der Produkterstellung, Upsell und vielem mehr auf diesem Weg unterstützt. Biete deinen Kunden die beste Erfahrung mit den besten Produkten!

Dein Online Business und die neue DSGVO

In einem Online-Business verwendest du also mehrere Tools, Drittanbieter und auch Funktionen zum Messen der Besucherströme.  Auch wenn Deutschland schon einen hohen Standard an Datenschutzmaßnahmen hat, wird dieser ab dem 25. Mai 2018 noch einmal angehoben. An diesem Tag tritt die neue DSGVO in Kraft – das bedeutet, dass ab diesem Tag einiges neu umgesetzt sein muss.

Was fordert die neue Verordnung?

Die neue EU-Verordnung fordert, die Kunden bzw. Besucher deines Online Business transparent, einfach und detailliert darüber aufzuklären, welche ihrer Daten wofür und wie lange benötigt werden. Neu ist auch, dass du dem Kunden die Wahl lassen musst, ob er dir diese Daten zur Verfügung stellen will, sofern sie nicht für die Erfüllung einer Anfrage erforderlich sind.

Da die Nicht-Umsetzung ab dem Stichtag 25.05.2018 Abmahnungen und Strafen nach sich ziehen kann, empfehlen wir dir, dich so schnell wie möglich mit dem Thema auseinander zu setzen und dein Business DSGVO-sicher zu machen.

Das betrifft z.B:

  • Plugins und Funktionen, die im Hintergrund deiner Webseite laufen (z.B. FB Pixel, Social Media Widgets, Analytics)
  • deine Freebies bzw. die Kopplung der Freebies an deinen Newsletter (Kopplungsverbot)
  • die Weitergabe von Daten an Drittanbieter-Tools (z.B. E-Mail-Tools)
  • die allgemeine Weiterverarbeitung der Kundendaten

Um dich optimal dabei zu unterstützen, wird es bei uns am 09.03.2018 um 12:30 ein Facebook-Live mit Anwältin Sabrina Keese-Haufs von lawlikes geben. Wir sprechen über die DSGVO im Allgemeinen und über das kommende Kopplungsverbot im Besonderen.

Sabrina erklärt uns, welche Änderungen uns erwarten und was zu tun ist, um einer Abmahnung aus dem Weg zu gehen.

FB Live abonnieren und wichtige Inhalte für dein Online Business erhaltenDu willst wissen, wie deine Landingpage in Zukunft aussehen sollte und möchtest bei dem kommenden FB Live dabei sein? Dann like unsere Seite und schau am 09.03 vorbei!

Rufe dazu unser letztes FB Live-Video auf und klicke auf die drei … oben rechts. Dort kannst du „Live-Benachrichtungen aktivieren“ auswählen und bekommst eine FB Benachrichtigung, wann immer wir live gehen!

Wir freuen uns, dir mit diesem Online-Business-Blueprint und dem kommenden Live Video dabei zu helfen, die Stolpersteine der DSGVO, anhand praxisnaher Beispiele, aus dem Weg zu räumen.

 

 

 

Alice ist Bloggerin, Autorin, Gründerin der Autoren-Community AuthorWing und ausgewiesener Film- und Serienfreak.
Ihre Steckenpferde sind das Bloggen und Kommunikation über die sozialen Medien – Twitter ist dabei ihr absoluter Favorit, dicht gefolgt von Facebook und Instagram.